"Fremde Welten" Zehntägiger Fotoworkshop in Japan

Reisezeitraum:
vom 10.
bis 19. März 2021
Kurssprache Deutsch
Teilnehmer max. 6
Preis: In Kürze € VERFÜGBAR

Weitere Informationen folgen in Kürze.


Ôsaka

1. Tag
Anreise. Die Anreise erfolgt über den Flughafen Kansai in Ôsaka und wir treffen uns in unserem ersten Hotel in der Nähe des Flughafens. Zur Einstimmung besprechen wir, je nach Tageszeit, die kommenden Tage bei einem gemeinsamen Abendessen in einer der kleinen aber feinen japanischen Ramenküchen der Umgebung.

Meoto Iwa

2. Tag
Nach einem stärkenden Frühstück starten wir unsere Rundreise und fahren im von uns gestellten Fahrzeug in Richtung Ise, einer Küstenstadt in der Präfektur Mie, wo unser erster Fotospot auf uns wartet. Einer der wohl bekanntesten Schreine Japans, der Okitama-Schrein, und dem dazugehörigen Meoto-Iwa, einer durch ein Shimenawa-Seil verbundenen kleinen Felsengruppe nahe der südöstlichen Pazifikküste von Ise. Da es die meisten Finger bereits bei der Ankunft kaum erwarten können auf den Auslöser zu drücken, werden wir, je nach Wetterlage, so schnell wie möglich mit dem Fotografieren beginnen. Das Areal hält viele verschiedene Perspektiven, Blickwinkel und unterschiedliche Motive bereit, sodass wir uns genug Zeit lassen werden um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Nach der ersten erfolgreichen Fotosession beziehen wir unsere Unterkunft in Ise und lassen den Tag bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.

Nori-Farm

3. Tag
Um auch das weiche Fotolicht am Morgen mitzunehmen, widmen wir uns noch vor Sonnenaufgang erneut dem Meoto-Iwa um nach einem gesunden Frühstück im Asia-Style in Richtung Norden zur Ise-Bucht zu fahren. Unser Ziel des Tages sind das Finden und Fotografieren der extrem fotogenen Nori-Farmen, die den japanischen Bauern dazu dienen schmackhaftes Seegras abzufischen. Dieses Seegras findet sich besonders häufig als Umwickelung von Sushi-Rollen oder in der klassischen Miso-Suppe. Leider werden die Standorte dieser Farmen am Ende jeder Saison abgebaut um zum neuen Saisonbeginn an anderer Stelle wieder aufgebaut zu werden, sodass wir die geeigneten Stellen mit unserem Fahrzeug suchen müssen bevor wir sie fotografieren können. Die Suche lohnt sich, denn ist eine geeignete Nori-Farm gefunden, ist sie bei optimaler Wetterlage mit wenig Wind und schwachem Wellengang das perfekte Fotomotiv für minimalistische Langzeitbelichtungen. Im Laufe des späten Nachmittags, nach einer hoffentlich erfolgreichen Suche, fahren wir weiter ins nahe gelegene Chita um unser Nachtlager in einem weiteren Hotel aufzuschlagen.

Matsumotu Castle

4. Tag
Da sich in der Umgebung der Stadt Chita in der Regel weitere Nori-Farmen befinden, werden wir uns erneut diesen interessanten Motiven widmen bevor uns unsere Reise in die nördlich von Mie gelegene Präfektur Nagano bringt. Unser Ziel für den späten Nachmittag und Abend ist die im Jahre 1504 erbaute Burg Matsumotu in der gleichnamigen Stadt Matsumotu, die wegen ihrer schwarzen Farbe und ihrer "ausgebreiteten Flügel" umgangssprachlich auch Krähenburg genannt wird. Die alte Burg befindet sich in einer gepflegten, typisch japanischen Parkanlage an einem kleinen See, in dem sie sich perfekt spiegelt. Auch hier lassen sich zahlreiche Perspektiven und Möglichkeiten finden um dieses tolle Bauwerk perfekt in Szene zu setzen. Selbst in der Nacht gibt die Burg Matsumotu aufgrund ihrer speziellen Beleuchtung ein fotogenes Motiv ab. Sind alle Fotos im Kasten, beziehen wir unsere Unterkunft in der Stadt Matsumotu um am nächsten Morgen frisch und munter in den neuen Tag zu starten.

Tōjinbō

5. Tag
Aufgrund der vielen Möglichkeiten, die uns dieser Fotospot bietet, werden wir uns zum Sonnenaufgang nochmals an der Burg einfinden um das Gebäude auch aus dem letzten, möglichen Blickwinkel im Morgenlicht einzufangen.Westlich von Matsumotu wartet unser nächstes Fotoziel bereits auf ins. Die schroffe Felsenküste Tōjinbō in der Präfektur Fukui. Tōjinbō bietet aufgrund spannend geformter Felsformationen, interessanter Strukturen, der tosenden See und einer markanten Felsnadel im Wasser viele fotografische Möglichkeiten um durch den Einsatz unterschiedlicher Graufilter die Bewegungen der Wellen für mehr Dynamik im Bild einzufangen oder um durch sehr lange Belichtungszeiten ruhige, minimalistische Fotos zu schießen. Nicht weit entfernt befindet sich unser zweiter Fotospot, eine kleine Insel vor der Westküste Japans. Mit hoffentlich vielen guten Fotos auf der Speicherkarte machen wir uns auf in unser nahe gelegenes Hotel.

Torii Shirahige

6. Tag
Um auch hier alle fotografischen Möglichkeiten auszuschöpfen werden wir die Felsenküste morgens vor der Abfahrt zum wunderschönen Lake Biwa nochmals vor unsere Linsen nehmen. Dieser große See bietet viele minimalistische Fotomotive wie alte, im Wasser stehende Bäume, filigrane Fischernetze und das riesige Torii des Shirahige-Schreins auf der Westseite des Sees.

Shirahige-Schrein

7. Tag
Nach einer erholsamen Nacht in unserer Unterkunft an der Südseite von Lake Biwa werden wir uns morgens dem menschenleeren, kunstvoll aufgebautem Shirahige-Schrein und erneut dem dazu gehörigen Torii widmen, das sich besonders morgens oft von seiner besten Seite zeigt, wenn leichter Nebel über die spiegelglatte Wasseroberfläche des Sees wabert. Frisch gestärkt fahren wir in Richtung Westen zur Küste von Uradome, die wir gegen Abend erreichen werden. Je nach Ankunftszeit und Lichtverhältnissen werden wir die Motive dieser interessanten Küstengegend erkunden bevor wir bei einem gemütlichen Abendessen die restlichen Tage in Japan besprechen.

Akashi-Kaikyō-Brücke | © Michael Reibert

8. Tag
Ein typisch japanisches, schlichtes Torii, perfekt für minimalistische Fine Art Fotos, wartet darauf von uns fotografiert zu werden. Außerdem bietet die Umgebung ein paar interessante, auf Felsen wachsende Bäume als Fotomotiv, die sich in alter Zen-Manier perfekt ablichten lassen. Unser Frühstück lassen wir uns nach einer produktiven Fotosession nicht nehmen bevor wir zur berühmten Burg Himeji aufbrechen. Neben Himeji, einer hellen Burgausführung mit dazugehörigem Graben, die abgesehen von der Farbe und Umgebung unserer bereits fotografierten Burg Matsumotu ähnelt, wird die längste Hängebrücke der Welt, die Akashi-Kaikyō-Brücke, einer unserer Fotospots an diesem Tag darstellen. Diese gigantische Brücke verbindet den Stadtbezirk Tarumi-ku von Kōbe auf der Hauptinsel Honshū mit dem Ort Awaji auf der südlich gelegenen Insel Awaji-shima mit 2×3 Fahrspuren. Ein Hotel im nicht weit entfernten Kyōto wird unser letztes Ziel für diesen Tag sein. 

Kōya-san

9. Tag
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir ins südlich von Ôsaka gelegene Kōya-san, der geheimnisvollen Stadt der Mönche, auf. Dies ist wohl der geheimnisvollste der heiligen Orte Japans, da die Siedlung der dort lebenden Geistlichen sich lange Zeit der Öffentlichkeit entzog. Den alten Tempelanlagen und der faszinierenden Begräbnisstätte mitten im Wald wohnt eine ganz besondere Spiritualität inne. Besonders bei Einbruch der Dämmerung, wenn kleine Lampen die Wege des Friedhofs ausleuchten, entfaltet dieser Ort eine besondere Austrahlung. Aufgrund der Vielzahl an spannenden Motiven lassen sich hier unendlich viele Bildkompositionen umsetzen.Nach Einbruch der Dunkelheit beziehen wir unser letztes Hotel nahe des Flughafens Kansai bei Ôsaka.

Torii Minato

10. Tag
Abreise. Nach der Abgabe unserer Mietfahrzeuge bringen wir Euch zum Flughafen und blicken hoffentlich auf ein paar tolle, produktive und wunderschöne Tage in diesem wunderbaren, fremden Land zurück.