My first Sony – Interview in der Alpha-Phhoto 04/2016

Ronny Behnert – My first Sony

Ronny Behnert gehört zu den renommiertesten Architektur- und Landschaftsfotografen. Sony-Kameras helfen ihm dabei, seine außergewöhnlichen Bilder zu verwirklichen. Doch wie schafft der Berliner so fantastische Aufnahmen? Durch sehr viel Planung, wie ALPHA-Photo im Interview erfährt.

Auszug:
Stille, Ruhe und Minimalismus. das sind die Zutaten, mit denen Profifotograf Ronny Behnert seine Werke füttert. Der Berliner begeistert mit abstrakten, fast schon surrealen Bildern, die den Betrachter in ihren Bann ziehen und in eine scheinbar fremde Welt entführen. Doch vor allem versprühen seine Fotos eines: inneren Frieden. Umso mehr verwundert seine Künstlerbezeichnung „Håggard Photography“, frei übersetzt „Die Fotografie des Wilden“. Wie kam es zu diesem Namen?

„Eine meiner wohl nervigsten Charaktereigenschaften ist meine Ungeduld“, gesteht Behnert im Interview mit ALPHA-Photo. Doch wenn er sich mit der Fotografie, insbesondere mit dem Aufbau des Equipments und dem Komponieren eines Fotos intensiv beschäftigt, tritt bei ihm „eine Art Entschleunigung“ ein.

Wie viel Zeit sich der 33-Jährige tatsächlich für Aufbau und Planung nimmt, wird jedes Mal deutlich, wenn er an ein neues Motiv herantritt – von der Idee bis zur Umsetzung: „Inspirationen bekomme ich vor allem aus Reisemagazinen und dem Internet. Entdecke ich einen Spot in einer Zeitschrift, beginne ich zu recherchieren: Wo befindet sich das Motiv? Ist das Foto aktuell? […] Zu welchen Jahres- und Tageszeiten lohnt es sich zu fotografieren? Gibt es Einschränkungen bezüglich des Urheberrechts?“ Wie ein Forschungsbiologe eine neue Spezies studiert Behnert akribisch seine potenziellen Motive, bevor er sich letztendlich mit seiner Ausrüstung ans Werk macht. Zum Einsatz kommt dabei vorrangig eine Sony Alpha 7R II. „Tolle Haptik, ein schönes Design und perfekte qualitative Merkmale,“ hält Behnert fest.

Text: Moritz Wanke