Erfahrungsbericht: Mein erster Einsatz mit dem TrioPod-M von NOVOFLEX
Ich sag’s mal so: Wenn ein Stativ einen Langzeitbelichtungs-Fotografen überzeugt, dann hat es schon sehr viel richtig gemacht. Und genau das hat das TrioPod-M von NOVOFLEX bei mir ziemlich schnell geschafft - und das direkt auf meinen Workshops in Asien, sowie in den Niederlanden und Belgien. Also nicht im Schonprogramm, sondern im echten Leben: Wasser, Wind, Sand … und ich mittendrin, meistens bis zu den Knöcheln im Wasser, während ich eigentlich nur „kurz was testen“ wollte.
Erste Eindrücke – oder: „Ah, das ist also Made in Germany“
Was mir sofort aufgefallen ist:
Dieses Stativ fühlt sich nicht wie ein Produkt an - sondern wie ein Werkzeug fürs Leben.
Das TrioPod-System basiert auf einem modularen Baukastenprinzip, bei dem du Beine, Basis und Zubehör individuell kombinieren kannst .
Und genau das merkt man sofort: nichts wirkt zufällig, alles hat seinen Sinn.
Gewicht, Größe & Handling
Ich war mit der 4-Segment-Carbon-Version (6,5 cm - 175 cm) unterwegs - und genau das ist für mich der Sweet Spot:
- Leicht genug für Reisen (gerade auf Workshops und beim Scouting extrem angenehm)
- Kompakt im Transport
Groß genug, um auch auf Augenhöhe zu arbeiten
- Carbon sorgt dabei für das perfekte Verhältnis aus Gewicht und Stabilität - also genau das, was man sich als Landschaftsfotograf wünscht .
Und jetzt ehrlich:
Ich hatte schon Stative, die leichter waren.
Aber die standen dann auch so stabil wie ein Flamingo auf Glatteis.
Die kleinen Details (die den Unterschied machen)
Hier merkt man, dass Fotografen das Ding entwickelt haben:
- Markierungen an den Segmenten → du ziehst alle Beine exakt gleich aus (keine „Warum steht das schief?!“-Momente mehr)
- Drehverschlüsse → butterweich, selbst mit kalten oder nassen Händen
- Spikes an den Beinenden → perfekt für Felsen, Sand und alles, was dich sonst auslacht
- herausnehmbare Mittelsäule → mehr Flexibilität + näher an den Boden
Das sind genau diese Details, die man erst richtig zu schätzen weiß, wenn man sie mal hatte.
Einsatz am und im Wasser
Jetzt kommen wir zu meinem Lieblings-Thema: Wasser.
Ich habe das Stativ:
im Meer
im nassen Sand
in flachen Wellen
eingesetzt - also genau da, wo sich günstige Stative innerlich schon verabschieden.
Und was soll ich sagen:
Es steht. Einfach. Stabil.
Selbst bei stärkerem Wind hatte ich nie das Gefühl, dass da irgendwas nachgibt.
Das bestätigt übrigens auch viele Nutzer: Das TrioPod-System wird oft als extrem stabil und „solidly engineered“ beschrieben.
Reinigung (der weniger sexy, aber wichtige Teil)
Ja … jetzt kommt der Teil, den keiner hören will:
Sand + Salzwasser = Pflegepflicht.
Gerade wenn man - so wie ich - regelmäßig im oder am Wasser fotografiert, sammelt sich früher oder später alles in den Beinen: feiner Sand, Salz, manchmal auch eine gute Portion „Was war das eigentlich gerade?“ ABER:
Und das ist der große Pluspunkt - das TrioPod-M lässt sich super einfach auseinander bauen und reinigen.
Ich mache es in der Praxis so:
Nach dem Einsatz im Meer oder im nassen Sand spüle ich die Beine einfach mit klarem Süßwasser ab. Zu Hause werden die Segmente dann bei Bedarf auseinander geschraubt, kurz durchgespült, trocknen lassen - fertig.
Und ganz ehrlich:
Wenn’s richtig zur Sache ging, könnte man es fast mit unter die Dusche nehmen … nur dass es vermutlich danach schneller wieder einsatzbereit ist als ich. Kein Gefummel, kein „hoffentlich setzt sich da nichts fest“, sondern ein durchdachtes System, das genau für solche Bedingungen gemacht ist.
Und genau das macht es für mich zu einem echten Langzeit-Tool, auf das ich mich auch nach vielen Einsätzen im Wasser noch verlassen kann.
Praxis auf Workshops
Was ich besonders spannend fand:
Das Stativ war nicht nur für mich interessant - sondern auch für meine Teilnehmer.
Viele haben:
es ausprobiert
Fragen gestellt
und direkt gemerkt, wie stabil es steht.
Und genau da passiert das, was ich liebe:
echte, ehrliche Empfehlung - direkt aus der Praxis.
Mein Fazit (mit einem kleinen Augenzwinkern)
Das TrioPod-M ist kein Stativ für:
„Ich fotografiere einmal im Jahr im Urlaub“
oder „Hauptsache billig und leicht“
Es ist ein Stativ für: Menschen, die wissen, dass ein gutes Bild manchmal bei Wind, Wasser und 2 Minuten Belichtungszeit entsteht.
Für mich ist es:
- leicht genug zum Reisen
- stabil genug für alles
- durchdacht bis ins kleinste Detail
Und ganz ehrlich:
Wenn ich im Wasser stehe, die Wellen kommen und ich mir keine Gedanken ums Stativ machen muss …
Dann weiß ich: Genau dafür wurde es gebaut.
Zum Schluss möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei NOVOFLEX bedanken, dass ihr mir das TrioPod-M für meine Workshops zur Verfügung gestellt habt.
Gerade für jemanden, der viel zwischen Küsten, Wasser, Wind und wechselnden Bedingungen unterwegs ist, ist es keine Selbstverständlichkeit, so ein durchdachtes Werkzeug im Einsatz testen zu dürfen.
Und ganz ehrlich: Wenn ein Stativ nach ein paar Tagen im Einsatz schon aussieht, als hätte es mehr Reiseerfahrung als mein Gepäck, dann ist das meistens ein gutes Zeichen. Ich freue mich sehr über diesen ersten gemeinsamen Schritt und bin gespannt, wie sich die Zusammenarbeit weiterentwickelt. Vielleicht ist das ja erst der Anfang einer etwas längeren Reise zusammen - ich würde mich auf jeden Fall freuen.
Vielen Dank für das Vertrauen und die Unterstützung!